Musikstrategie Hannover
Partizipativer Strategieprozess der UNESCO City of Music.

Der Prozess
Als UNESCO City of Music steht Hannover vor der Aufgabe, seine Musikstadt nicht nur zu verwalten, sondern sie strategisch und gemeinsam weiterzuentwickeln — über Sparten, Institutionen und Szenen hinweg. Gemeinsam mit dem Netzwerk Junge Ohren und der Stadt Hannover begleiten wir dafür einen partizipativen Musikstrategie-Prozess.
Er ist durchgängig beteiligungsorientiert angelegt: von der Auftaktkonferenz über thematische Workshops bis zur gemeinsamen Priorisierung. Statt einer Strategie am Schreibtisch entsteht so eine, die die Menschen und Einrichtungen einbezieht, die sie später tragen.
Unser Beitrag
Unser Beitrag ist es, Beteiligung so zu gestalten, dass sie handlungsfähige Strategien hervorbringt — nicht bloß Meinungsbilder. Wir entwickeln Formate, die viele Stimmen einbinden und zugleich zu klaren Prioritäten führen, und verbinden den offenen Austausch mit einer belastbaren Analyse.
Dazu gehört ein genauer Blick auf das Musikökosystem der Stadt: Über Ökosystem-Mapping und Netzwerkanalyse machen wir sichtbar, wie Akteure, Orte und Ressourcen zusammenhängen, wo Stärken liegen und wo Lücken bestehen. Diese Evidenz gibt der strategischen Positionierung eine gemeinsame, nachvollziehbare Grundlage.
Wozu
Am Ende steht eine Musikstrategie, die vom Musikökosystem der Stadt getragen wird und über den Papierstand hinaus wirkt — mit Prioritäten, die im Prozess erarbeitet und geteilt wurden, und mit einer Beteiligungskultur, die auch nach dem Strategieprozess trägt.
Für uns zeigt Hannover, wie datengestützte Analyse und echte Beteiligung zusammengehen — und wie kulturpolitische Strategie entsteht, die nicht nur beschlossen, sondern getragen wird.


