Für eine institutionsorientierte Kulturpolitik

Warum Kulturpolitik die Institutionen ins Zentrum rücken sollte.

Für eine institutionsorientierte Kulturpolitik

Die These

Kulturpolitik sollte die Institutionen ins Zentrum rücken — als Ort und als Hebel kultureller Entwicklung. Der Beitrag plädiert dafür, Institutionen nicht als Verwaltungsfrage, sondern als kulturpolitische Substanz zu behandeln.

Kulturpolitische Debatten kreisen oft um Programme, Projekte und Förderlinien. Der Beitrag verschiebt den Blick auf die Institutionen selbst — Häuser, Einrichtungen und Strukturen, in denen Kultur dauerhaft stattfindet.

Warum

Institutionen tragen kulturelle Praxis über die Zeit. Wer sie stärkt, stärkt die Grundlage, auf der kulturelle Teilhabe und Vielfalt überhaupt möglich werden.

Wer Institutionen ernst nimmt, denkt Kulturpolitik langfristig: Es geht weniger um kurzfristige Sichtbarkeit als um die Frage, welche Strukturen kulturelle Praxis auch morgen tragen.

Veröffentlichung

Erschienen in: Michael Wimmer (Hg.), Für eine neue Agenda der Kulturpolitik, De Gruyter 2022.

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